Stiftung Mayday – Kalender 2013 jetzt gewinnen!

Hallo liebe Turbine-Online-Leser!

Ich habe heute ein schönes Geschenk bekommen: einen Kalender der Stiftung Mayday. Hier der Link zum Angebot auf deren Webseite – tolle Fliegerfotos aus verschiedenen besonderen Perspektiven!

Und weil da jemand genau die richtige Idee für mich hatte, möchte ich den gleichen Kalender (den ich mir vorher schon selbst gekauft hatte) jetzt an einen Luftfahrt-Enthusiasten unter Euch abgeben – auf die Plätze, fertig, los!

Arbeitsplatz Cockpit

Arbeitsplatz Cockpit

Was ist dafür zu tun? Ganz einfach – Webseite der Stiftung Mayday aufrufen, nachlesen wann der internationale Notruf MAYDAY in der Luftfahrt eingeführt wurde (ich suche die Jahreszahl) und hier einen Kommentar mit der Lösung und Eurem Namen posten. Ihr habt Zeit bis zum 24.12.2012 um 23:59 Uhr – dann kommt das Christkind und wählt den oder die Glückliche aus!

Und natürlich solltet gerade ihr Flieger aus der Allgemeinen Luftfahrt nachlesen, was die Stiftung Mayday denn so für die Fliegerei macht … insbesondere CISM lege ich Euch ans Herz, denn von uns “Freizeitfliegern” wissen das noch viel zu wenige ;-)

Allzeit Happy Landings,

Eure “Turbine”

Erster Mitflug gewünscht?

Hallo Heli-Begeisterte!

Erinnert Ihr Euch noch an Euren ersten Mitflug im Heli?

  1. Nein, der war noch gar nicht? Dann aber schnell eine Mail an die Turbine schreiben ;-)
  2. Na klar, der war toll!

Und zu 2. gehört jetzt auch die Erfahrung von Matthias H., der ist in der Hughes 300 mitgeflogen – hier der Beweis:

Erster Flug im Heli

Erster Flug im Heli

Dieses Foto ist unter anderem ein Beweisfoto für das schöne Wetter am 27.10. dieses Jahres – ich schrieb es ja schon auf Facebook: alle, die diesem kurzfristigen Aufruf zum Mitflug nicht gefolgt sind, werden sich geärgert haben – Matthias und ich haben ab dem Heliport Ahlen einen schönen Ausflug (im wahrsten Sinne des Wortes!) nach Münster-Telgte gemacht, dort Kaffee getrunken und andere Flieger bewundert.

Konzentrierter Blick auf die Instrumente ...

Konzentrierter Blick auf die Instrumente …

Anschließend entstand dann noch dieses Bild mit dem konzentrierten Gesichtsausdruck und dem Headset auf dem Platz des Copiloten.

Da Matthias sich bestens mit Technik (Autotechnik) auskennt, waren die technischen Infos in wenigen Minuten ausgetauscht. Nach dem obligatorischen “Wie funktioniert die Steuerung?” kam auch hier das mechaniker-übliche Gesicht “… und das kleine Ding fliegt?” “Ja, bestens!” Davon konnte Matthias sich dann überzeugen – Kurven und Änderungen der Fluglage waren besonders beliebt!

Fazit: An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Matthias, der nämlich vor unserem Flugtermin mir aus der misslichen Lage einer abendlichen Autopanne geholfen hat – ungewöhnliche Begegnungen führen manchmal zu ungewöhnlichen Flügen!

Allzeit Happy Landings!

Sabine   “Turbine”

Ride and Fly – USA 2012!

Hallo liebe Leser von Turbine-Online!

Es bewahrheitet sich doch immer wieder: “horses and helicopters” gehören doch zusammen! Mittlerweile kenne ich auch mehr als eine Person, die das genauso wie ich unterschreiben würde – frei nach dem Motto “geht nicht, gibt’s nicht”!

Ich hatte es Euch im Sommer bereits angekündigt: California Flying Reloaded war der Hinweis darauf, dass ich nochmals in die USA, nach Kalifornien, fliegen würde, um diesmal mit einer Reise die beiden großen Themen “Ride and Fly” zu verbinden. Zum ersten Mal, denn bisher waren die Flugreisen von den Reiterreisen getrennt … Dieses Mal flog ich erst nach Los Angeles, CA, zur Weiterfahrt nach Rialto, um meiner Lieblingsflugschule Western Helicopters wieder einen Besuch abzustatten und meine große Liebe, die MD500D “JL” (ihr voller Name ist N105JL), wieder in die Berge zu bewegen. Nur kurz, aber immerhin – auffrischen der bekannten “Droge” aus dem letzten Herbst!

Traumhaft: MD500 D "Jay L"

Traumhaft: MD500 D “Jay L”

Ich verbrachte fünf wundervolle Tage in Rialto, traf meine Freundin Jenny und viele Freunde und Bekannte aus dem letzten Jahr. Highlight war natürlich die Flugstunde mit Pete Gillies von Western Helicopters – ein Ausflug in einen engen Canyon zeigte mir von Neuem, was hier unter Mountain Flying verstanden wird. Das Gegenstück dazu war ein Blick in die Sierra: hoch, heiß, beinahe öde – und windig!!

Kurz vor dem Start ...

Kurz vor dem Start …

Fazit: Erstklassig, sehr zu empfehlen – und ich bete weiterhin, dass ich dieses Mal das Stipendium der Whirly Girls zum Advanced Mountain Course gewinne! DAS wird ein wahnsinnig wertvoller Ausbildungsschritt!!

Mit endlosem Dank an alle Beteiligten, insbesondere Pete und Patricia Gillies, verabschiedete ich mich und flog weiter nach Portland, Oregon, USA, um von dort aus per Mietwagen weiterzufahren nach Corvallis, OR … denn da fand ein Horsemanship-Kurs mit Buck Brannaman statt und meine Freunde, Doug und Deanna, waren die Gastgeber – zum ersten Mal! Wir haben uns alle schon vorab riesig auf die vier Tage mit Buck gefreut!

Buck unterrichtet Foundation Horsemanship

Buck unterrichtet Foundation Horsemanship

Vor allem war ich nach wie vor wahnsinnig erstaunt, überhaupt einen Platz in einem Reitkurs mit Buck bekommen zu haben: die Warteliste war – nach dem wahnsinnigen Erfolg vom Dokumentarfilm “BUCK” – über 100 Plätze lang und normalerweise wäre an eine Möglichkeit mitzureiten nicht zu denken gewesen …

Ich hatte es wirklich nicht mehr im Kopf, aber Deanna schickte mir eine liebe Mail mit dem Hinweis, ich hätte ja schon in 2008 gesagt “Wenn Buck irgendwann mal zu Euch kommt und ihr ein Pferd habt, was ich reiten kann …” … ja, dann würde ich nach Oregon kommen. Ob ich das denn jetzt immer noch wollte? Keine Frage: JA!

Also, gesagt, geflogen. Und vier Tage in Oregon mitgeritten. Ich muss sagen, die Kollegen dort meinen es Ernst mit ihrem Horsemanship: bis abends tummelten sich die Teilnehmer und Zuschauer in der Reitbahn, um Erlerntes zu Üben und für den nächsten Tag vorzubereiten – von wegen easy going! Die Ferien sind intensiv in Oregon und es ist ein super schönes Land!

Spruce Goose - mit 8 Triebwerken!

Spruce Goose – mit 8 Triebwerken!

Natürlich konnte ich mir bei einem Besuch in Oregon auch eine fliegerische Stippvisite nicht verkneifen: neben zwei Helikopter-Flugbetrieben machte ich zumindest kurz halt bei der berühmten Spruce Goose in McMinnville: dem Riesenflugzeug von Howard Hughes, das eindrucksvoll im Museum steht. Hier sieht man sie nur kurz von der Seite und wirft einen Blick auf 4 von 8 Triebwerke … Wahnsinn für damalige Zeiten!

Ich habe mit diesem Besuch wirklich alles unter einen Hut gebracht, fand es sehr angenehm und bin erfüllt zurück nach Europa geflogen – zugegeben, mit einigen neuen Ideen im Kopf … Und im Moment deutet alles darauf hin, dass auch in 2013 wieder die USA auf meiner Reiseroute sein wird – idealerweise natürlich wieder als “RIDE AND FLY”!

Eine gute Zeit, allen Fliegern beste Grüße und immer genug Drehzahl bzw. Fahrt (je nachdem, was ihr fliegt)!

Eure “Turbine”

California Flyin’ Reloaded

Hallo liebe Leser von Turbine-Online!

Hier nur ein kurzer Hinweis, dass es in Kürze ein “California Flyin’ Reloaded” geben wird: in wenigen Wochen werde ich wieder einmal unterwegs sein in den Wilden Westen der USA und diesmal stimmt die Überschrift “Horses and Helicopters” tatsächlich. In California darf ich nochmal fliegen (obwohl ich da auch gern mal reiten würde) und in Oregon folgen dann vier Tage intensives Horsemanship von und mit Buck Brannaman. So ganz kann ich das selbst noch nicht glauben, dass diesmal meine beiden großen Leidenschaften in einer Reise kombiniert werden … ;-)

Both Schweizer 300 and MD 500 waiting for the next flights

Both Schweizer 300 and MD 500 waiting for the next flights

Das bedeutet natürlich auch jede Menge Reisezeit, die man sicher vor Ort sinnvoller verbringen kann – ich versuche das durch Pausentage so gut wie möglich zu optimieren.

Und natürlich ist das hier keine Idealvorstellung, weil es nur wenige Tage in den USA sind. Bestimmt haben einige von Euch das schon anders gemacht – wie, wann, wo? Schreibt einen Kommentar hierzu, ich freue mich über Meldungen rund um das Thema “Auslandsflug”, egal ob privat oder geschäftlich, horses or helicopters oder was auch immer …

Bis bald und many happy landings,

Eure Turbine ;-)

Heli Day 2012: Willkommen in Kelheim!

Hallo Helikopterflieger,

es ist wieder soweit: der Helitreff lädt ein zum diesjährigen Heli Day – und wieder dürfen wir im schönen Kelheim direkt auf der Donauinsel außenlanden! Wenn das kein Event der Spitzenklasse im Helikopterbereich wird!

SierraDelta am Heli Day

SierraDelta am Heli Day

Hier ein Hoverfoto vom Team SierraDelta Helicopter im letzten Jahr in Kelheim! (Danke für das tolle Foto, Gerhard!!)

Also, unbedingt den 5./6. Mai 2012 im Kalender rot anstreichen, noch heute anmelden (denn der Anmeldeschluß ist aus organisatorischen Gründen schon am 30.03.12!) und die Genehmigung der Außenlandung gilt für angemeldete Helikopter als erteilt – wo sonst gibt es das bei uns?

HeliDay 2012 Einladung

Ich freue mich sehr auf das Wiedersehen mit vielen alten und neuen Heli-Freunden – besonders, weil auch in diesem Jahr der Heli Day Deutschland und Österreich in Kooperation arbeitet. Einziger Wermutstropfen: der Heli Day Austria wird am 8./9. September 2012 in Gmunden stattfinden – und ratet mal, was da ist? Jahreshauptversammlung der Pilotinnen, ich kann also schon wieder nicht hinfliegen!!! (Wenn ihr das noch einmal auf den gleichen Termin legt – war letztes Jahr genauso! … tja, es wird jeder so seine Wunschtermine haben, nicht wahr?)

Wir sehen uns am Heli Day!

Bis dahin immer eine Handbreit Luft unter den Kufen wünscht

Sabine  “Turbine”

Heli Expo 2012 – Jetzt posten und gewinnen!

Hallo liebe Leser von Turbine-Online!

Viele von Euch wissen es schon: Ja, auch in diesem Jahr war ich wieder bei der weltgrößten Helikoptermesse, der Heli Expo, die diesen Februar in Dallas, Texas, stattfand. Auch wenn ich diesmal nicht der Pferde wegen in Texas war, das ein oder andere Mal konnte man doch ein kräftiges “Yeee – haaaw!” durch die Messe hören … nirgendwo in Texas kommt man an den Cowboys vorbei und in Dallas / Fort Worth schon mal gar nicht!

Ein Helikopter-Kollege hatte vor der Messe zu mir gesagt: “Die Messe ist toll – ich fühle mich jedes Mal wie ein Kind im Süßigkeitenladen: an jeder Ecke gibt es soooo viele tolle, neue Sachen!!” Und das stimmt tatsächlich. Wobei ich mich mehr für MD Helicopters interessiert habe als alles andere – ihr kennt ja mein Faible für die MD 500. Und ein komplett neues Projekt liegt hier auf meinem Schreibtisch … dazu später mehr, ich kann ja nicht alles vorweg verraten.

Wem die Wartezeit zu lang ist, dem empfehle ich meine Mitbringsel von der Messe: Ich verlose den Original Heli Expo Bag 2012, eine Tasche von American Eurocopter inklusive Lanyard (auch als Mini-Rucksack verwendbar) und … einen Kalender von MD Helicopters!!

Gewinne, Gewinne... alles Heli Expo 2012!

Gewinne, Gewinne… alles Heli Expo 2012!

Wie kommen die Sachen zu Euch? Ganz einfach: Hier bis zum 10. März 2012 einen Kommentar zu diesem Artikel hinterlassen, Lieblingsgewinn angeben und schon seid ihr in der Auswahl!

Der obige Link zur Heli Expo verweist übrigens schon auf nächstes Jahr: da wird die Heli Expo in Las Vegas sein und ich hoffentlich auch! ;-)

Viele Grüße und bis bald,

Eure “Turbine”

Kurzbesuch in Budapest

Hallo liebe Leser von Turbine-Online!

Ich wünsche Euch einen guten Start ins Neue Jahr 2012 – allen (Heli-)Fliegern immer eine Handbreit Luft unter den Kufen!

Mein Fliegerabenteuer zum Abschluss des Jahres 2011 fand im Dezember  in Budapest statt: genauergesagt am Flugplatz Budaörs (LHBS), ein geräumiger Grasplatz westlich von Budapest. Dort hat der Flugbetrieb von “Fly4Less” u. a. eine Schweizer 300 CBi zu verchartern – und auf die hatte ich es abgesehen (eine EC 120 wäre für mein Vorhaben sehr luxuriös gewesen und außerdem dürfte ich sie nicht selbst fliegen mangels Rating ;-)

HA-SCH

HASCH?? Gaaaanz ruhig – es ist nur das Kennzeichen!! HA für Hungary/Ungarn und SCH ist der Name der kleinen, sehr gut gepflegten Dame auf zwei Kufen … ich habe mir allerdings bei “Hotel Alpha – Sierra Charlie Hotel” zuerst die Haare gerauft. Was für ein Zungenbrecher als Kennzeichen! Merke: ich fliege lieber in Hangelar gewerblich, da bin ich “Helicraft26″, das ist sehr komfortabel :-)

Heli HA-SCH before takeoff

Heli HA-SCH before takeoff

Warum Ungarn?

Ach, das ist eine lange Geschichte … sie fängt an mit einem Webinar von Jen Gresham und endet mit einer äußerst spontanen Nachtzugfahrt nach Budapest: dort befindet sich gerade ein Weltreisender namens Niall Doherty – beide Blogs sind uneingeschränkt lesenswert, für mich geradezu eine Inspiration … und na ja, Niall hat auf seiner Homepage vermerkt, dass er gerade um die Welt reist ohne zu fliegen – da wollte ich ein wenig dazwischenfunken ;-)

Außerdem war ich neugierig: ich wollte eine weitere Auslandsflugerfahrung machen und wenn es nur ein kurzer Checkflug und eine Charterrunde an der Donau entlang ist. Bisher bin ich ich Frankreich, Belgien, Tschechien, USA und der Schweiz geflogen (in Österreich noch nicht selbst) – Ungarn ist Land Nr. 6, wenn ich richtig gezählt habe.  Funk ist gewöhnungsbedürftig, der Heli war in wirklich erstklassigem Zustand und die Leute bei Fly4Less waren absolut super – entspannter Checkflug, tolle Bedingungen und Laszlo hat uns Bahnfahrer sogar mit dem Auto ins Zentrum gebracht – danke nochmals!

Hier der Anflug:

LHBS approach

LHBS approach

Neeeein, wir sind nicht so schief geflogen, der Künstl. Horizont beweist es  - Niall fotografiert gern so schräg! Es war ein absolut klasse Erlebnis, für alle Beteiligten, möchte ich behaupten. Und für Niall gilt immer noch: er bereist die Welt, ohne zu fliegen – kurze Sightseeingflüge ab/bis Budaörs gehören nämlich nicht zur Reisezeit, sondern dienen der Unterhaltung – Yeeehaaah!

Ich wünsche allen ganz viel Spaß in 2012 – ich darf verraten: es wird etwas Neues geben bei Turbine-Online!  - und viele schöne Flüge!

Bis bald an dieser Stelle,

Eure “Turbine” :-)

Das absolute Heli-Herbstferien-Abenteuer in California!

Hallo Turbine-Online-Leser!

Heute komme ich endlich dazu, von meinem Herbstferien-Abenteuer zu berichten – ich war in den USA zum Helikopter-Fliegen! Also, ich war vorher schon mal in den Staaten, aber bislang hauptsächlich für’s Horsemanship … jetzt war endlich mal das Heli-Fliegen an der Reihe und dann auch noch “my favourite”: MD 500 – yeah!!

Mein "Arbeitspferd": N105JL, eine alte, schöne MD 500 D!

Das "Arbeitspferd": N105JL, eine alte, schöne MD 500 D!

Zusammen mit acht weiteren Helikopter-Enthusiasten von Fuchs Helikopter aus der Schweiz ging es im Oktober 2011 nach California, genauer gesagt zu Western Helicopters am Flugplatz Rialto (L67).

Das war für mich eine doppelte Freude: Nicht nur “irgendwo” in den USA, sondern bei DER Flugschule, die ich schon lange besuchen wollte: dort gibt es den Mountain Course, der mich so wahnsinnig interessiert!

Und was soll ich sagen: Der Traum ist absolut wahr geworden, ja sogar noch übertroffen worden! Warum? Fliegen in den USA ist einfach anders als in Europa: natürlich ist das Land viel größer und die Leute sind offener für’s Fliegen. Es gibt große (!) Flugplätze wie z. B. Ontario mit 10,000 ft Landebahn gleich um die Ecke von Rialto, es gibt aber auch viele kleine, unkontrollierte Plätze, die für unsere Verhältnisse auch schon groß sind und dennoch funktioniert das ganz prima mit der Eigenverantwortlichkeit der Piloten, Blindmeldungen abzusetzen. Eine Besonderheit, die allen von uns wahrscheinlich jetzt bis in alle Ewigkeit eintrainiert ist: Der Funkspruch beginnt und endet mit dem Namen des Flugplatzes. Da einige kleine Plätze in der Nähe die gleiche Frequenz haben, ist schon wichtig zu wissen, ob die Cessna nun in Rialto oder French Valley fliegt. Die Schweizer sind ja in Schindellegi zu Hause, haben dort einen kniffeligen Heliport-Anflug, den ich auch schon kennenlernen durfte und freuen sich schon auf die ersten Funksprüche daheim, wenn es heißt: “Schindellegi, Helikopter Hotel Bravo – …. – Schindellegi!” ;-)

Wir haben viele tolle Dinge gemacht in den acht Tagen mit den Helikoptern: Für uns neun Flieger standen eine MD 500 D, eine MD 500 E und eine Hughes 300 sowie drei bis vier Fluglehrer zur Verfügung. Es gab Kurse in Touchdown Autorotationen, Vertical Reference / Unterlast-Einweisung, Nachtflug und – natürlich! – Mountain Flying … hier ein paar Bilder von der Arbeit, die gleichzeitig ein riesiges Vergnügen war:

Beginn des Vertical Reference Training: 50 ft Seil, ca. 50 kg Trainingsgewicht

Beginn des Vertical Reference Training: 50 ft Seil, ca. 50 kg Trainingsgewicht

Wie man sieht, was das Wetter auch mal nicht so kalifornien-typisch: zwei Tage hatten wir tiefe Untergrenzen und schlechte Sichten, dann kam der berühmt-berüchtigte Santa Ana Wind auf und wehte mit stetigen 20 Knoten alles beiseite – damit die Sonne wieder scheint!

Noch etwas zu dem “Land der unbegrenzten Möglichkeiten”: Es kommt einem tatsächlich so vor, dass in Amerika alles erlaubt ist, was nicht verboten ist – bei uns in Deutschland oder auch der Schweiz fühlt es sich eher umgekehrt an … Regularien wohin das Auge sieht :-/

... viel Betrieb am Heliport!

... viel Betrieb am Heliport!

Die Rotorblätter standen selten still, egal ob 300er oder 500er … wir haben alle richtig viel gelernt  - die Touchdown Autorotationen sollte sich JEDER Helikopterpilot gönnen, sehr lehrreich! – und hatten obendrein mächtig viel Spaß!

Das gesamte Team bei Western Helicopters war absolut professionell und immer im Einsatz: wir begannen meist um 9 Uhr mit der Schulung und an den Nachtflug-Abenden wurde es auch mal echt spät … ich glaube, es waren auf beiden Seiten Ãœberstunden: sowohl wir haben selten so viele Flugstunden in einer Woche in unser Buch geschrieben als auch das Team von Western wird froh sein, nach uns nicht gleich wieder so viele Schüler in einer Woche mit Unterricht zu versorgen ;-) … aber wir kommen wieder!

Riverside Police hat uns mit ihrem MD 500 E besucht

Riverside Police hat uns mit ihrem MD 500 E besucht

Eine willkommene Unterbrechnung während des erstklassigen Theorieunterrichts war der Besuch der Riverside Police mit ihrem vollausgestatteten MD 500 E – wir beäugen ihn schon ganz genau! Und fragen gleich mal nach, was man denn als Voraussetzung braucht, um Heli-Pilot bei der Polizei zu werden …

Fazit: Die Woche war absolut einmalig! Die Fuchs Flieger mit Jonathan, Paul, Andy, Maggi, Manuela, Corsin, Marco und Norbert waren ein tolles Team – mit jedem einzelnen fliege ich gern wieder bei einem solchen Training. Die Professionalität aus der Schweiz ist einfach kaum zu überbieten … Einen riesengroßen Dank natürlich an alle bei Western Helicopters!! – individuelle Grüße schreibe ich hier unter “English Version”, dann können die Jungs das auch lesen ;-)

Und jetzt noch mein absolutes Lieblingsfoto:

California Dreamin'

California Dreamin'

Bei diesem Bild kommt mir einfach immer die Liedzeile von Sunrise Avenue in den Sinn: “Bye bye Hollywood Hills …”

Ja, aber wie schon gesagt: wir kommen ganz sicher wieder!!

Besten Gruß,

Sabine

“Turbine”

Wandel-Bar-Camp: Zukunft ist Wandel

Hallo liebe Leser von Turbine-Online!

Hier ein Blogpost mit Zukunftsaussichten :-)

Anreise zum WBC per Helikopter? Kein Problem!

Anreise zum WBC per Helikopter? Kein Problem!

Das Wandel-Bar-Camp – die Unkonferenz zum Wandel in sozialen Systemen

… Was ein Barcamp ist, brauche ich der geneigten Szene nicht zu erläutern …

Aber was bitteschön ist ein WANDEL-BarCamp?

(Anm. d. Red.: DAS Veranstaltungsmodell der Zukunft!)

“Nur wer handelt, wandelt!”

Stetiger Wandel ist das Einzige, was bleibt …

Was sonst könnte ich über die Zukunft sagen? Ich habe sie nicht bereist, kann und will es auch nicht – wer weiß, ob Internet, TabletPCs, Smartphones und Twitter uns weiter begleiten oder im Nirvana der Eintagsfliegen verschwinden? Nein, das Einzige, was sicher ist: es ändert sich etwas …

Und genau daher kommt der Name: WANDEL-BarCamp – alles ist WANDELbar, also treffen wir uns zum WandelBarCamp (kurz: WBC, auch #wbc12 für die Twitterati) und nutzen dieses herrliche, neue Veranstaltungsformat des Barcamps für unseren Ideen-, Daten- und Gedankenaustausch.

Wie geht das?

Man nehmen zwei Initiatoren, der eine durch und durch Profi in Kontinuierlicher Verbesserung / Kaizen-Methoden (auch und besonders in der Industrie), der andere ein langjährig erfahrener Barcamper und Web 2.0 Experte, erweitere die Mischung um einige spitzfindige Leute und helfende Hände – fertig ist das Dreamteam!

Enter many, many ideas …

Der Slogan des WBC heißt nicht umsonst: “…powered by emotion and supporters like you”. Denn wie das beim Barcamp so ist: JEDER ist Unterstützer!

Und mache fragen sich nun: Na ja, also – so ein Riesen-Oberbegriff: Stetiger Wandel in Sozialen Systemen… Kann man denn da nicht ALLES darunter verstehen? Aber ja!

Auch hier kommt ein Barcamp-Unikum zu Diensten: die Sessionplanung. Nur die Idee, die genügend Leute begeistert, schafft es in den knappen Sessionsplanungs-Slot – es gibt, je nach Raumangebot, etwa 30 Möglichkeiten, eine Session zu halten … das ist bei wilden Wandelbarcampern meist nicht genug! Und außerdem gibt es regelmäßig Einspruch bei der Planung. Das hört sich dann so an: “Kannst Du die Art Jamming Session verschieben? Ich möchte auch zum Büro-Profi, das liegt parallel …”

Sessionplanung WBC 2011

Sessionplanung WBC 2011

Hier mal ein Beispiel mit einigen Session-Titeln aus dem diesjährigen WandelBarCamp.

Und ich sage Euch: JEDER, der schon mal beim WBC dabei war, bestätigt uns eine bunte Mischung, die jedoch seltsamerweise nicht in Chaos ausufert. Der stetige Wandel verlangt eine Ãœberlegung zur Sinnhaftigkeit … was mache ich hier? (Oh, wenn wir uns das nur öfters fragen würden!)

Der Heli beim Wandelbarcamp

Der Heli beim Wandelbarcamp

Natürlich komme ich als Wandelbarcamperin der ersten Stunde nicht ohne meine beiden Passionen aus: HORSES and HELICOPTERS waren jetzt schon zweimal Teil des Wandelbarcamps – ein Führungs(kräfte)-Training mit Pferden, das neue Sichtweisen insbesondere zur Körpersprache bietet – und ein anderer Blickwinkel, nämlich aus der Luft … wir heben ab!

Das WBC hat …

… viele Fans, es werden täglich mehr!

… einen hohen Prozentsatz (gefühlte 70 %) “Wiederholungstäter”, die sich jedes Jahr auf’s Neue auf die Reise des Wandel-Abenteuers machen

… immer eine neue Location! Helft mit, eine für 2012 zu finden: www.wandelbarcamp.info

Quo vadis, WBC?

Quo vadis, WBC?

Dies ist – neben einer schriftlichen Zukunftsaussicht in Sachen Modern Life – auch eine herzliche Einladung an alle, die etwas WANDELBARES beitragen wollen:

Webseite besuchen, beim nächsten Termin dabei sein, selbst Sessions anbieten und das Ergebnis mitbestimmen – wir freuen uns auf weitere aktive WandelbarcamperInnen!

Mit vielen zukünftigen Grüßen!  Eure “Turbine” ;-)

Heli-Meisterschaften in Bamberg: Zu Gast bei Freunden in Franken!

Hallo liebe Leser von Turbine-online!

Es ist wieder soweit: die Offenen Deutschen Meisterschaften im Helikopter-Präzisionsflug liegen für dieses Jahr hinter uns – es war spannend wie immer! Die Ergebnisse und teilweise Kopf-an-Kopf Punktekämpfe könnt ihr hier auf den Seiten des Deutschen Hubschrauberclubs nachlesen. Soviel sei verraten: wir haben alte und neue Meister und vor allem Senkrechtstarter als Vize-Junioren … Hut ab!

Das Top Fux Team!

Das Top Fux Team!

Die beiden Teams Sebastian Fuhr/Felix Michnacs und Frederik Weiß/Helmut Brand haben Platz 2 und 4 der Juniorenwertung belegt und sind damit die absoluten Senkrechtstarter unter den Teilnehmern: Erst seit dem diesjährigen Training zu Pfingsten in Nördlingen aktiv dabei, erflogen sie sofort Punkte und Platzierung – in der Juniorenwertung lediglich getoppt von Frank Rudolf und dem “Korbinator” Helmut Korb, die seit 2009 zusammen die Juniorenmeister stellen. Glückwunsch allesamt!

Das obige Foto trägt den Titel “Top Fux Team” natürlich in Anlehnung an Top Gun (man beachte das Storyboard: entlang der Centerline, in Teamkleidung und mit Sonnenbrille – yeah!), aber auch weil der Heli die Robinson R22 mit der Kennung D-HFUX ist. Korrekterweise fehlt da noch ein Team auf der D-HFUX: nämlich Marcel Stegmüller/Jens Scholpp, die auch dieses Jahr wieder Deutscher Meister in der offenen Klasse wurden und in einer Gänsehaut-Vorführung die Russen im Fender Rigging knapp (!!) überholt haben – spitze, ihr Buben, wie Marcel’s Sabine immer sagt!!

Was gab’s noch? Uta und ich haben einen Nav-Flug hingelegt, dessen Logger-Bericht unsere absolut beste Leistung bisher dokumentiert: Alle Suchzeichen gefunden, lediglich einen Turning Point aus Zeitmangel ausgelassen – wir haben uns riesig gefreut! Endlich mal finden wir ALLES, was wir gesucht haben – yep! Dafür haben wir an anderen Stellen viele (zu viele) Fehler gemacht, so dass die Gesamtwertung (wir gehören jetzt zur Seniorenwertung, weil ich inzwischen +250h PIC habe) uns auf Platz 19 von 23 findet – schade!

Als einziges Damenteam in diesem Jahr standen wir aber dafür sehr im Fokus der Zeitungen und der “Fränkische Tag” brachte ein Bild mit dem Kommentar “Frau am Steuer” auf der Titelseite der Forchheimer Ausgabe … ich habe eine Verwendung hier als pdf angefragt, hoffe also, Euch die Artikel zur Verfügung stellen bzw. verlinken zu können.

Flymap in action (Bild: Michael Junk)

Flymap in action (Bild: Michael Junk)

Hier noch ein paar Bildimpressionen: Das Schönste war, alle Fliegerfreunde wieder zu treffen, besonders auch die Gäste aus England, Österreich, Russland und der Schweiz!

Teilnehmer aus sieben Ländern

Teilnehmer aus sieben Ländern

Briefing im Brose-VIP-Zelt

Briefing im Brose-VIP-Zelt

Danke an die Sponsoren, hier besonders Brose für die Einladung nach Bamberg und Flymap für unser Team-Sponsoring! Ich habe Top-Bilder vom exklusiven Flymap-Heli D-HHFB “Fox Bravo” – wenn das nichts für die nächste Messe ist …! ;-)

Alle obigen Bilder (außer Top Fux Team und Flymap/M.Junk) sind vom Profi und CPL-Kollegen Jens Graubner – danke sehr für die Freigabe!

Nächstes Jahr Weltmeisterschaft in Russland? Wir werden sehen …

Alles Gute und immer eine Handbreit Luft unter den Kufen,

die Turbine ;-)