Schlagwort-Archiv: MD500

Nicht ohne mein Typerating!

Hallo liebe Leser von Turbine-Online,

viele Dinge ändern sich gerade in diesem Jahr und über einige hab ich schon berichtet (Wettbewerbs-News 2014).

Aber einige Dinge ändern sich auch nicht, z. B. mein Hughes 369 / MD 500 Typerating. Obwohl ich das mit dem weiteren Turbinen-Typerating EC 120 zusammenlegen könnte und damit jährlichen einen kombinierten Checkflug absolvieren dürfte statt zwei separater (einer pro Typerating), bin ich dazu irgendwie zu sehr in die 500er verliebt … tja, ihr kennt das als treue Leser ja schon von mir!

Luftige Grüße,

Eure “Turbine”

Rotorkopf MD 500 E

Rotorkopf MD 500 E

Magnum-Revival

Alte Liebe rostet nicht … Magnum P.I. und seine Hughes ;-)

Hallo liebe Leser von Turbine-Online,

nach einer längeren Pause folgt heute ein Beitrag, der eine Rarität betrifft: die wohl berühmteste Hughes 369 aus der Fernsehserie “Magnum”. Bei der diesjährigen Heli Expo in Las Vegas hat der Hughes/MD-Teilespezialist Phoenix sie wieder auferstehen lassen – die Lackierung der alten Serienmaschine war wieder zu bewundern, samt Darsteller! Hier erstmal ein Foto ohne Magnum und TC:

Magnum-Revival

Magnum-Revival

 

Dieses Foto entstand noch während des Aufbaus – ich konnte mich kaum von dem Stand lösen, der sich glücklicherweise direkt um die Ecke von meinem “Arbeitsplatz” bei den Whirly Girls befand :-)

 

 

So, und später gab es dann die menschliche Prominenz am und im Heli zu bewundern:

Magnum und TC in ihrem "Schätzchen" ;-)

Die Darsteller von damals … Schnappschuss heute

 

Na, alle wiedererkannt?

Bei meinem jüngsten USA-Flug vor wenigen Wochen musste ich ebenfalls schmunzeln: eine Folge der Fernsehserie “Magnum” war im Inflight Entertainment verfügbar – ich habe die Episode einmal angesehen, aber den Vorspann sicher 15 x zurückgespult … diese Flugszenen auf Hawaii sind einfach herrlich!

 

 

 

Übrigens ist dieses herrliche Muster in dieser historischen Ausführung voll flugfähig und bereits verkauft – wen wundert’s!

Viele begeisterte Grüße und bis demnächst,

Eure “Turbine”

Ride and Fly – USA 2012!

Hallo liebe Leser von Turbine-Online!

Es bewahrheitet sich doch immer wieder: “horses and helicopters” gehören doch zusammen! Mittlerweile kenne ich auch mehr als eine Person, die das genauso wie ich unterschreiben würde – frei nach dem Motto “geht nicht, gibt’s nicht”!

Ich hatte es Euch im Sommer bereits angekündigt: California Flying Reloaded war der Hinweis darauf, dass ich nochmals in die USA, nach Kalifornien, fliegen würde, um diesmal mit einer Reise die beiden großen Themen “Ride and Fly” zu verbinden. Zum ersten Mal, denn bisher waren die Flugreisen von den Reiterreisen getrennt … Dieses Mal flog ich erst nach Los Angeles, CA, zur Weiterfahrt nach Rialto, um meiner Lieblingsflugschule Western Helicopters wieder einen Besuch abzustatten und meine große Liebe, die MD500D “JL” (ihr voller Name ist N105JL), wieder in die Berge zu bewegen. Nur kurz, aber immerhin – auffrischen der bekannten “Droge” aus dem letzten Herbst!

Traumhaft: MD500 D "Jay L"

Traumhaft: MD500 D “Jay L”

Ich verbrachte fünf wundervolle Tage in Rialto, traf meine Freundin Jenny und viele Freunde und Bekannte aus dem letzten Jahr. Highlight war natürlich die Flugstunde mit Pete Gillies von Western Helicopters – ein Ausflug in einen engen Canyon zeigte mir von Neuem, was hier unter Mountain Flying verstanden wird. Das Gegenstück dazu war ein Blick in die Sierra: hoch, heiß, beinahe öde – und windig!!

Kurz vor dem Start ...

Kurz vor dem Start …

Fazit: Erstklassig, sehr zu empfehlen – und ich bete weiterhin, dass ich dieses Mal das Stipendium der Whirly Girls zum Advanced Mountain Course gewinne! DAS wird ein wahnsinnig wertvoller Ausbildungsschritt!!

Mit endlosem Dank an alle Beteiligten, insbesondere Pete und Patricia Gillies, verabschiedete ich mich und flog weiter nach Portland, Oregon, USA, um von dort aus per Mietwagen weiterzufahren nach Corvallis, OR … denn da fand ein Horsemanship-Kurs mit Buck Brannaman statt und meine Freunde, Doug und Deanna, waren die Gastgeber – zum ersten Mal! Wir haben uns alle schon vorab riesig auf die vier Tage mit Buck gefreut!

Buck unterrichtet Foundation Horsemanship

Buck unterrichtet Foundation Horsemanship

Vor allem war ich nach wie vor wahnsinnig erstaunt, überhaupt einen Platz in einem Reitkurs mit Buck bekommen zu haben: die Warteliste war – nach dem wahnsinnigen Erfolg vom Dokumentarfilm “BUCK” – über 100 Plätze lang und normalerweise wäre an eine Möglichkeit mitzureiten nicht zu denken gewesen …

Ich hatte es wirklich nicht mehr im Kopf, aber Deanna schickte mir eine liebe Mail mit dem Hinweis, ich hätte ja schon in 2008 gesagt “Wenn Buck irgendwann mal zu Euch kommt und ihr ein Pferd habt, was ich reiten kann …” … ja, dann würde ich nach Oregon kommen. Ob ich das denn jetzt immer noch wollte? Keine Frage: JA!

Also, gesagt, geflogen. Und vier Tage in Oregon mitgeritten. Ich muss sagen, die Kollegen dort meinen es Ernst mit ihrem Horsemanship: bis abends tummelten sich die Teilnehmer und Zuschauer in der Reitbahn, um Erlerntes zu Üben und für den nächsten Tag vorzubereiten – von wegen easy going! Die Ferien sind intensiv in Oregon und es ist ein super schönes Land!

Spruce Goose - mit 8 Triebwerken!

Spruce Goose – mit 8 Triebwerken!

Natürlich konnte ich mir bei einem Besuch in Oregon auch eine fliegerische Stippvisite nicht verkneifen: neben zwei Helikopter-Flugbetrieben machte ich zumindest kurz halt bei der berühmten Spruce Goose in McMinnville: dem Riesenflugzeug von Howard Hughes, das eindrucksvoll im Museum steht. Hier sieht man sie nur kurz von der Seite und wirft einen Blick auf 4 von 8 Triebwerke … Wahnsinn für damalige Zeiten!

Ich habe mit diesem Besuch wirklich alles unter einen Hut gebracht, fand es sehr angenehm und bin erfüllt zurück nach Europa geflogen – zugegeben, mit einigen neuen Ideen im Kopf … Und im Moment deutet alles darauf hin, dass auch in 2013 wieder die USA auf meiner Reiseroute sein wird – idealerweise natürlich wieder als “RIDE AND FLY”!

Eine gute Zeit, allen Fliegern beste Grüße und immer genug Drehzahl bzw. Fahrt (je nachdem, was ihr fliegt)!

Eure “Turbine”

California Flyin’ Reloaded

Hallo liebe Leser von Turbine-Online!

Hier nur ein kurzer Hinweis, dass es in Kürze ein “California Flyin’ Reloaded” geben wird: in wenigen Wochen werde ich wieder einmal unterwegs sein in den Wilden Westen der USA und diesmal stimmt die Überschrift “Horses and Helicopters” tatsächlich. In California darf ich nochmal fliegen (obwohl ich da auch gern mal reiten würde) und in Oregon folgen dann vier Tage intensives Horsemanship von und mit Buck Brannaman. So ganz kann ich das selbst noch nicht glauben, dass diesmal meine beiden großen Leidenschaften in einer Reise kombiniert werden … ;-)

Both Schweizer 300 and MD 500 waiting for the next flights

Both Schweizer 300 and MD 500 waiting for the next flights

Das bedeutet natürlich auch jede Menge Reisezeit, die man sicher vor Ort sinnvoller verbringen kann – ich versuche das durch Pausentage so gut wie möglich zu optimieren.

Und natürlich ist das hier keine Idealvorstellung, weil es nur wenige Tage in den USA sind. Bestimmt haben einige von Euch das schon anders gemacht – wie, wann, wo? Schreibt einen Kommentar hierzu, ich freue mich über Meldungen rund um das Thema “Auslandsflug”, egal ob privat oder geschäftlich, horses or helicopters oder was auch immer …

Bis bald und many happy landings,

Eure Turbine ;-)

Das absolute Heli-Herbstferien-Abenteuer in California!

Hallo Turbine-Online-Leser!

Heute komme ich endlich dazu, von meinem Herbstferien-Abenteuer zu berichten – ich war in den USA zum Helikopter-Fliegen! Also, ich war vorher schon mal in den Staaten, aber bislang hauptsächlich für’s Horsemanship … jetzt war endlich mal das Heli-Fliegen an der Reihe und dann auch noch “my favourite”: MD 500 – yeah!!

Mein "Arbeitspferd": N105JL, eine alte, schöne MD 500 D!

Das "Arbeitspferd": N105JL, eine alte, schöne MD 500 D!

Zusammen mit acht weiteren Helikopter-Enthusiasten von Fuchs Helikopter aus der Schweiz ging es im Oktober 2011 nach California, genauer gesagt zu Western Helicopters am Flugplatz Rialto (L67).

Das war für mich eine doppelte Freude: Nicht nur “irgendwo” in den USA, sondern bei DER Flugschule, die ich schon lange besuchen wollte: dort gibt es den Mountain Course, der mich so wahnsinnig interessiert!

Und was soll ich sagen: Der Traum ist absolut wahr geworden, ja sogar noch übertroffen worden! Warum? Fliegen in den USA ist einfach anders als in Europa: natürlich ist das Land viel größer und die Leute sind offener für’s Fliegen. Es gibt große (!) Flugplätze wie z. B. Ontario mit 10,000 ft Landebahn gleich um die Ecke von Rialto, es gibt aber auch viele kleine, unkontrollierte Plätze, die für unsere Verhältnisse auch schon groß sind und dennoch funktioniert das ganz prima mit der Eigenverantwortlichkeit der Piloten, Blindmeldungen abzusetzen. Eine Besonderheit, die allen von uns wahrscheinlich jetzt bis in alle Ewigkeit eintrainiert ist: Der Funkspruch beginnt und endet mit dem Namen des Flugplatzes. Da einige kleine Plätze in der Nähe die gleiche Frequenz haben, ist schon wichtig zu wissen, ob die Cessna nun in Rialto oder French Valley fliegt. Die Schweizer sind ja in Schindellegi zu Hause, haben dort einen kniffeligen Heliport-Anflug, den ich auch schon kennenlernen durfte und freuen sich schon auf die ersten Funksprüche daheim, wenn es heißt: “Schindellegi, Helikopter Hotel Bravo – …. – Schindellegi!” ;-)

Wir haben viele tolle Dinge gemacht in den acht Tagen mit den Helikoptern: Für uns neun Flieger standen eine MD 500 D, eine MD 500 E und eine Hughes 300 sowie drei bis vier Fluglehrer zur Verfügung. Es gab Kurse in Touchdown Autorotationen, Vertical Reference / Unterlast-Einweisung, Nachtflug und – natürlich! – Mountain Flying … hier ein paar Bilder von der Arbeit, die gleichzeitig ein riesiges Vergnügen war:

Beginn des Vertical Reference Training: 50 ft Seil, ca. 50 kg Trainingsgewicht

Beginn des Vertical Reference Training: 50 ft Seil, ca. 50 kg Trainingsgewicht

Wie man sieht, was das Wetter auch mal nicht so kalifornien-typisch: zwei Tage hatten wir tiefe Untergrenzen und schlechte Sichten, dann kam der berühmt-berüchtigte Santa Ana Wind auf und wehte mit stetigen 20 Knoten alles beiseite – damit die Sonne wieder scheint!

Noch etwas zu dem “Land der unbegrenzten Möglichkeiten”: Es kommt einem tatsächlich so vor, dass in Amerika alles erlaubt ist, was nicht verboten ist – bei uns in Deutschland oder auch der Schweiz fühlt es sich eher umgekehrt an … Regularien wohin das Auge sieht :-/

... viel Betrieb am Heliport!

... viel Betrieb am Heliport!

Die Rotorblätter standen selten still, egal ob 300er oder 500er … wir haben alle richtig viel gelernt  - die Touchdown Autorotationen sollte sich JEDER Helikopterpilot gönnen, sehr lehrreich! – und hatten obendrein mächtig viel Spaß!

Das gesamte Team bei Western Helicopters war absolut professionell und immer im Einsatz: wir begannen meist um 9 Uhr mit der Schulung und an den Nachtflug-Abenden wurde es auch mal echt spät … ich glaube, es waren auf beiden Seiten Ãœberstunden: sowohl wir haben selten so viele Flugstunden in einer Woche in unser Buch geschrieben als auch das Team von Western wird froh sein, nach uns nicht gleich wieder so viele Schüler in einer Woche mit Unterricht zu versorgen ;-) … aber wir kommen wieder!

Riverside Police hat uns mit ihrem MD 500 E besucht

Riverside Police hat uns mit ihrem MD 500 E besucht

Eine willkommene Unterbrechnung während des erstklassigen Theorieunterrichts war der Besuch der Riverside Police mit ihrem vollausgestatteten MD 500 E – wir beäugen ihn schon ganz genau! Und fragen gleich mal nach, was man denn als Voraussetzung braucht, um Heli-Pilot bei der Polizei zu werden …

Fazit: Die Woche war absolut einmalig! Die Fuchs Flieger mit Jonathan, Paul, Andy, Maggi, Manuela, Corsin, Marco und Norbert waren ein tolles Team – mit jedem einzelnen fliege ich gern wieder bei einem solchen Training. Die Professionalität aus der Schweiz ist einfach kaum zu überbieten … Einen riesengroßen Dank natürlich an alle bei Western Helicopters!! – individuelle Grüße schreibe ich hier unter “English Version”, dann können die Jungs das auch lesen ;-)

Und jetzt noch mein absolutes Lieblingsfoto:

California Dreamin'

California Dreamin'

Bei diesem Bild kommt mir einfach immer die Liedzeile von Sunrise Avenue in den Sinn: “Bye bye Hollywood Hills …”

Ja, aber wie schon gesagt: wir kommen ganz sicher wieder!!

Besten Gruß,

Sabine

“Turbine”

Helikopter im Magazin “engine” – Englisch für Ingenieure

Hallo liebe Turbine-Online-Leser,

hier mal ein Blogpost mit Hang zur Technik:

Als Fremdsprachenkorrespondentin und Englisch-Begeisterte lese ich sehr gern die “engine” – das ist ein größtenteils englischsprachiges Magazin für Ingenieure, wo man sein technisches Englisch aufbessern kann (mit vielen interessanten Berichten und auch einigen Übungen wie Kreuzworträtsel und Grammatik).

Engine Magazin

Engine Magazin

Im Büro in Gütersloh haben wir dieses Magazin schon seit Jahren abonniert und ich bin immer wieder begeistert von den Berichten, denn oft kommt auch ein “aviation topic” vor … egal ob historisch oder aktuell, Luftfahrt ist einfach begeisternde Technik!

Und dann gibt es dort Egbert: Egbert ist eine Cartoon-Figur in der engine, die immer Lustiges und Skurriles auf Reisen in andere Länder erlebt und natürlich auch öfter in das berühmte fremdsprachliche Fettnäpfchen tritt … false friends, sage ich da nur!

In der aktuellen Ausgabe der engine gibt es sowohl einen Bericht über Selbstbau-Helikopter als auch einen coolen Egbert-Cartoon, nämlich diesen hier:

Egbert and the Helicopter

Diese Verlinkung erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Hoppenstedt-Verlages – vielen Dank!

Hier noch der Link zum Original-Artikel der “Home-built Helicopters” – man beachte die MD 500 im Hintergrund, natürlich nicht home-built !  ;-)

Viele Grüße

Sabine Bühlmann

In Gedenken

Liebe Heli-Freunde,

im letzten Jahr sind drei gute Freunde von uns zu unserem großen Bedauern in Zusammenhang mit ihren Hubschrauber-Flügen ums Leben gekommen – diese Zeilen habe ich kurz danach verfaßt und möchte sie hier als ehrendes Gedenken veröffentlichen:

In Gedenken an Günter Zimmers “Wanderzirkus” und die Whiskey Mike (D-HDWM)

Ich sah die Whiskey Mike zum ersten Mal, als ich während der Deutschen Hubschraubermeisterschaften 2003 am Flugplatz Stendal-Borstel die Fotos von allen Crews und ihren Helikoptern machte (damals noch als Fußgängerin, gerade bei den ersten Schritten zum PPL). Dieses Foto, was ich dort von Günters Maschine gemacht habe, ist das Titelbild für diesen Blog.

Da die Whiskey Mike ein Helikopter vom Typ MD 500 C war und ich auf exakt solch einer Maschine in 2005 mein Type Rating gemacht hatte, musste ich in den Folgejahren allen Mut zusammennehmen, um Günter überhaupt zu erzählen, dass ich nun ein Rating auf “seiner” Maschine hatte – ich wußte, es war sein Baby und ein Mitflug am Doppelsteuer wäre das Größte für mich gewesen … dazu ist es aber nie gekommen und das ist völlig in Ordnung, denn sie war mehr als nur ein Hubschrauber für ihn. Ich habe jedes Mal bei den Meisterschaften mit Günter gesprochen, er nannte mich immer “min Deern”, was erfrischend norddeutsch klang – und die Whiskey Mike habe ich abends immer noch eine gute Nacht und ihrem Team, Günter und Lothar, einen guten Flug am nächsten Tag gewünscht, egal bei welcher Meisterschaft wir gerade gemeinsam waren. Der Turbinenstart der Whiskey Mike ist weiterhin mein Lieblings-Sound – ich sage nur “Klingelton” für Piloten ;-) war mal ganz in …

Günter hatte sich erst kürzlich ein Gespann angeschafft, das von jemandem “Günters Wanderzirkus” getauft wurde und auch dies als Aufschrift bekam – einen Van und Anhänger, mit dem er seine Whiskey Mike huckepack zu verschiedenen Events in die Schweiz oder nach Nördlingen oder Russland bringen konnte. Am 8. August 2010 in Minsk hatten Günter und seine Whiskey Mike beide ihren letzten Flug – gemeinsam.

Ich vermisse sie beide – Günter und die Whiskey Mike – und wünsche den beiden viele gemeinsame Flüge im grenzenlosen Himmel.

Dieses Foto hat meine Copilotin Uta im letzten Jahr beim Trainingslager Nördlingen gemacht – danke, Uta, dass ich es hier einfügen darf… es gäbe kein besseres…

Whiskey Mike im Sonnenuntergang

Whiskey Mike im Sonnenuntergang

Die Zwei – das Team Martin Rutty und Simon Lichtenstein aus Grossbritannien

Am 9. Dezember 2010 gab es die nächste Hiobsbotschaft für die Heli-Fans: Es erreichte uns die Nachricht, dass Martin Rutty und Simon Lichtenstein, beides Teampiloten des Britischen Helicopter Clubs, mit ihrem Hubschrauber Robinson R22 in Südfrankreich in einen tödlichen Unfall verwickelt waren.

Gerade bei zwei so erfahrenen Piloten wirft ein Unfall unter derart mysteriösen Umständen (kurz nach Abflug, keine weiteren Luftfahrzeuge beteiligt) immer viele Fragen auf: Gab es ein technisches Problem, das möglicherweise nicht erkannt wurde? Wie war das Wetter am Flugtag? Und natürlich: Warum … passiert das ausgerechnet ihnen beiden?

Martin hat selbst eigene Robinson Hubschrauber und war in England mit einem Robinson-Verkauf bekannt. Er und Simon hatten jahrelang als Team Pilot/Copilot an nationalen und internationalen Wettbewerben teilgenommen und waren beide sehr erfahrene Piloten, besonders auch auf dem Muster R22. Und: sie waren keine Hazardeure Рdavon gibt es beileibe andere in der Luft, aber diese beiden Gentlemen geh̦rten nicht dazu.

Immer noch unfassbar ist für uns ihr Tod. In wenigen Tagen, Ende Mai 2011, wird es eine Gedenkfeier im Flieger-Freundeskreis in England geben und da ich leider nicht dabei sein kann, weil dort bereits ein anderes Event im Kalender wartet (das Wandelbarcamp 2011, wo ich wiederum den Part “horses and helicopters” organisiere), nehme ich diesen Beitrag in Gedenken.

Hier DAS Foto von beiden – es stammt von der Heli-WM 2005 in Rouen/Frankreich, sie schreiten gerade den Parcours ab. (Foto: S. McAllister)

Martin und Simon bei der Heli WM 2005 Rouen/Frankreich

Martin und Simon bei der Heli WM 2005 Rouen/Frankreich